Yoga in Leipzig

Wo kannst du welchen Yogastil praktizieren oder Lehrer für dich finden und wer sind Gleichgesinnte, mit denen du dich als Yogalehrer vernetzen kannst?

Das Leipziger Yoganetzwerk ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Yoga in Leipzig. Wir möchten Praktizierende, Lehrende, Interessierte, Unternehmen und Institutionen zusammen bringen. Die Welt des Yoga ist vielfältig.

Was findest du auf dieser Seite?

Die nächsten Veranstaltungen sind im Kalender.

Wenn du auf der Suche nach einem Passenden Kurs oder Lehrer bist, oder dich orientieren möchtest, welcher Yoga-Stil für dich passt, findest du unter Wo, Wer, Was die jeweilige Übersicht.

Wenn du Yogalehrer bist und dich mit anderen Vernetzen möchtest, nimm Kontakt mit uns auf. Für Yogalehrer bietet der interne Bereich weitere Informationen.

Immer mehr Unternehmen bieten für ihre Mitarbeiter zur Motivation und Prävention interne Kurse an. Hier unterstützen wir Sie durch die Vermittlung von fachkundigen Yogalehrern.

Auch öffentliche Institutionen aus Gesundheit und Forschung interessieren sich zunehmend für die Wirkung von Yoga. Als größter Yoga-Zusammenschluss in der Region sind wir der richtige Ansprechpartner.

Was bedeuten eigentlich die vielen alten und neuen Begriffe und Schlagworte mit denen die Yogakurse zugeordnet werden? In der Rubrik Yoga-Stile versuchen wir kurze Erläuterungen. Und unter Zielgruppen versuchen wir eine Übersicht über Yoga für verschiedene Gruppen zu geben.

Wenn du wissen möchtest, wer wir sind nimm Kontakt auf. Einige formale Information über den Verein gibt es auf der Netzwerk-Seite.

Die aktuellen Verantwortlichen findest du im Impressum.

Eine Übersicht der Yoga-Studios findet sich unter der Rubrik „Wo“ und hier auf die Schnelle als Landkarte.


Warum Yoga?

Für die einen ist Yoga eine Lebenseinstellung und für andere geht es nur darum, etwas für die körperliche Fitness und Entspannung zu tun. Das im ganzheitlichen yogischen Menschenbild Atmung, Geist und Seele dann in die Übungen mit einbezogen werden, wird von manchen Kursbesuchern anfangs einfach hin genommen. Mit der Zeit erleben viele über gesteigerte körperlicher Beweglichkeit hinaus dann doch feine Veränderungen zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit, Ruhe und Gelassenheit.

Vor vielen hundert Jahren wurde das jahrtausende alte yogische Wissen in der „Hatha Yoga Pradipika“ von Swatmarama zusammen gefasst. Für fast alle aktuellen Yoga-Stile liegt in dieser alten Schrift eine wichtige Basis.  Hahta-Yoga ist daher eher ein Sammelbegriff, von dem in der öffentlichen Wahrnehmung auch nur der kleine Teil der körperlichen Übungspraxis wahr genommen wird. Dabei haben die „Alten“ über Körperübungen wenig geschrieben. Die ausgefeilte heutige körperliche Übungspraxis moderner Yogastile bezieht aktuelle Forschung und medizinisches Wissen mit ein. Neben der Hatha-Yoga-Pradipika werden auch andere spirituelle Lehren aus dem reichhaltigen indischen Spektrum als Basis angesehen. Ein modernes, humanistisches Menschenbild befreit Yoga von überkommenen (hinduistischen) religiösen Traditionen.

In der aktuellen Vielfalt von Yoga-Richtungen ist gemeinsam, eine persönliche Beziehung zu den Menschen, von denen du Yoga lernst. Diese Beziehung sollte sich leicht und lebendig anfühlen. Eventuell ist es auch nur eine Inspiration eines dir wichtigen Menschen. Es muss keine traditionelle Meister-Schüler-Bindung sein, in der du dich jahre lang in einem Ashram unterordnen musst (aber für manche Menschen führt diese sichere und klare Struktur zu  persönlichem menschlichem Wachstum). Qualifikation und Zertifikate der Lehrenden können ein Aspekt in der Wahl deiner Lehrer* sein, aber yoga beinhaltet auch ein wachsendes Vertrauen in und Erkennen von zuverlässigen „Bauch-Entscheidungen“.

Überhaupt geht es im Yoga darum, dich selbst mit deinen persönlichen Möglichkeiten zu verwirklichen. Auf dem Weg des Yoga kommst du immer mehr zu dir selbst. In einem modernen ganzheitlichen Menschenbild drückt sich Gesundheit auch darin aus, das Körper, Gefühle und Gedanken harmonisch zusammen passen. Natürlich sollte man denken, das diese Harmonie ein wichtiges Ziel aller Menschen ist, aber sei dir auch bewusst, das in unserer Umgebung (angefangen beim Elternhaus, bis zur Fernsehwerbung) ganz viele Anforderungen gestellt werden, die diese Harmonie gefährten. In diesem Sinne wünsche ich dir beim Lesen in der Webseite und in der nächsten Yogastunde, das du Glück und Harmonie erfahren kannst. Zeit für Yoga ist Zeit für dich!

Ein kleiner filmischer Bericht vom Yogatag 2012 ist in vieler Hinsicht noch aktuell:

*) Wie auch in unserer Satzung gelten alle Funktionsbezeichnungen auf dieser Seite sowohl in männlicher als auch in weiblicher Form.