Archiv der Kategorie: YogaStil

Verschiedene Arten von Yoga

Ayur-Yoga

Traditionelles Hatha-Yoga in der Tradition von Sri T. Krishnamacharya wird mit Erkenntnissen der indischen Heilkunst Ayurveda sowie modernen westlichen Bewegungskonzepten zu einem ganzheitlichen System verknüpft.

Folgende Lehrer bieten Ayur-Yoga an:

An folgenden Orten wird Ayur-Yoga gelehrt:

 

Jivamukti Yoga

Jivamukti-Yoga ist eine moderne Yoga-Variante aus den USA, die neben dynamischer Asana-Praxis eine mitfühlende Lebensweise propagiert. 

Folgende Beiträge und Lehrer sind mit dieser Art Yoga verbunden:

Anusara-Yoga

Anusara-Yoga verbindet präzise Ausrichtung in den Asanas mit philosophischen Hintergründen aus Yoga und Tantra und fördert damit Herzöffnung.

Folgende Lehrer bieten diese Art Yoga an:

Jnana-Yoga

Jnana-Yoga ist der Weg der Erkenntnis. Über die geistige Beschäftigung mit den ewigen Fragen „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ kann innerer Frieden erlangt werden.

Die Beschäftigung mit den alten spirituellen Schriften und der Philosophie des Yoga führt zu Erkenntnis des wahren Selbst. Allerdings ist geht Jnana-Yoga über das körperlose intellektuelle Philosophieren hinaus und beinhaltet Meditation und den Dialog mit den Meistern.

Im Leipziger Yoga Netzwerk möchten wir mit dem Yoga-Salon Impulse in diese Richtung setzen.

Raja-Yoga

Der Yoga der Beherrschung des Geistes führt vor allem durch Meditation zur Selbstverwirklichung. Raja Yoga wird mit dem philosophischen Ashtanga Yoga („achtgliedriger Yoga“) gleichgesetzt, wie er im Yogasutra von Patanjali beschrieben wird.

Praktisch wird in verschiedenen Meditationskursen Raja-Yoga praktiziert, aber kaum als Kurs unter diesem Schlagwort angeboten.

Tuch-Yoga

Das Yogatuch ist eine schwebende Yogamatte. Das Üben der Asanas wird damit erleichtert und erweitert. Auch sonst anspruchsvolle Umkehrstellungen können im Tuch ohne Druck auf die Gelenke praktiziert werden. Zur Entspannung wird das Tuch zu einem Kokon. Die Kursstunden mit dem Yogatuch sind sowohl dynamisch und kräftigend als auch beruhigend und harmonisierend. Die Bewegungsvielfalt ist unendlich.

 

Folgender Yogalehrer und Studios bieten Yoga im Tuch an:

WOYO

WOYO ist ein Yogastil, der die Philosophie und Methoden aus dem Yoga mit moderner Körperarbeit verbindet. Der Körper wird ganz systematisch durch spezielle Übungen und Hilfsmittel (Gurt, Blöcke, Ball, Polster) auf die klassischen Yogahaltungen vorbereitet. So erreicht WOYO Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, bei denen die Freude am praktischen Üben im Mittelpunkt steht.

Folgende Yoga-Lehrer und Studios bieten WoYo in Leipzig an:

GATKA

Nordindische Kampfkunst – ´Schwester des Kundalini Yoga´ (Yogi Bhajan) für Bewusstsein, Leidenschaft und Kraft, Balance, Kommunikation, Lebensfluß…

Ebenso wie Kundalini Yoga dient Gatka der Erweiterung des eigenen Horizontes, sich seiner selbst und seiner Umwelt bewusst zu werden und so das Leben in all seinen Formen und Facetten wahrzunehmen und zu achten. Im Gatka lernt mensch Geist und Gefühle zu schulen, zu lenken und die Beziehung zu seiner Umwelt bewusst zu gestalten. So trägt mensch automatisch zur Verbesserung des sozialen Umfeldes bei.

Das Harmonisieren der Polaritäten, der spirituellen Kraft (Bhakti) und der physischen Kraft (Shakti) ermöglicht die Vereinigung zu Adi Shakti, der göttlichen Qualität einer(s) spirituellen Krieger(s)in.

Folgende Studios bieten dies an:

Vini-Yoga

Viniyoga meint eine Asanapraxis, in der die Haltung (asana) nicht nur statisch ausgeführt wird, sondern dynamisch in einer Bewegungsabfolge mit dem Atem verknüpft wird, was durch einen schrittweisen Aufbau der Stunde (vinyasa krama) erreicht wird. 

Yoga wird als ein offener Weg zu mehr Gesundheit, Freiheit, größerer Gelassenheit und einer besseren Lebensbewältigung, transparent und hinterfragbar unterrichtet. Im Mittelpunkt steht dabei der einzelne Mensch, seine Anliegen und seine Erfahrungen. Seinen Fähigkeiten entsprechend und seine Möglichkeiten respektierend werden die für ihn passenden Übungen des Yoga ausgewählt und in sinnvollen Schritten vermittelt, übermäßige Beweglichkeit oder perfekte Körperbeherrschung stehen dabei nicht für Fortschritt im Yoga.

Das Yoga-Verständnis schöpft aus einer der großen Yogatraditionen Indiens, der es gelungen ist, sich den Bedürfnissen der heutigen Zeit kreativ anzupassen, ohne dabei die Verbindung zu den Wurzeln des Yoga zu verlieren.

Folgende Lehrer und Studios bieten Vini-Yoga an:

 

Tibetisches Herz-Yoga

Tibetisches Herz Yoga ist eine neuzeitliche Kombination von Lu Jong und dem tantrischen Yoga. Es gründet sich auf die ältesten Yoga-Schriften und lehrt nach einer authentisch überlieferten Abstammung. Das tibetische Herz Yoga wurde von den Dalai Lamas weitergegeben. Das Programm vereinigt die „äußeren“ Methoden (Körperarbeit und Atem) mit den traditionellen „inneren“ Methoden (ethisches Handeln, Meditation, philosophisches Training) zu einer machtvollen Synthese.

Folgende Lehrer und Studios bieten Tibetisches Herz-Yoga an:

 

Tantra

Tantra und Yoga haben gemeinsame Wurzeln in den alten indischen Schriften, den Veden, Sutras, Puranas, Tantras, usw.

Modernes Yoga als spirituelle Richtung und westliches Neo-Tantra haben sehr ähnliche Zielsetzungen. In einigen Tantra-Schulen unterscheidet sich der Umgang mit sexueller Energie vom Yoga-Mainstream, wie die alten Tantrika sich vom indischen Mainstream unterschieden haben.

Die Grundformel von Patanjali „Yoga chitta vritti nirodhah“ (Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken) wird nur erreichen, wer für sein Liebes- und Sexual-Leben einen guten Umgang gefunden hat. Vielleicht kan man auch sagen Neo-Tantra ist Beziehungs-Yoga. Auf die Frage, welche Lebensbereiche belastende Unruhe erzeugen, wird wird Sexualität und Liebesleben häufig genannt.

Westliches Neo-Tantra (und das klassische Tantra sowieso) ist eine Erfahrungswissenschaft, die über Meditation, Asanas, Pranayama und Philosophie hinaus, praktische Methoden zum Umgang mit den starken sexuellen Kräften und emotionalen Impulsen im Liebesleben anbietet.

 

 

Folgende Lehrer bieten Tantra an:

An folgenden Orten wird dieses Yoga angeboten:

 

Sivananda-Yoga

Beim Yoga nach Swami Sivananda (1887 – 1963 Indien, Arzt)  liegt der Fokus auf der „Rishikeshreihe“, einer Abfolge von 12 aufeinander abgestimmten Körperübungen. Diese werden nach den Atemübungen und der dynamischen Übungsfolge „Sonnengruß“ praktiziert. Typisch ist die kurze Entspannung zwischen den einzelnen Asanas, die je nach Fortschritt lange gehalten werden. Die Tiefenentspannung vollendet die Yogastunde. Grundlage dieser Tradition sind folgende fünf Pfeiler: Asanas, Pranayama, Entspannung, Meditation und Ernährung.

 

Folgende Lehrer bieten Sivananda-Yoga an:

An folgenden Orten wird dieses Yoga angeboten:

 

Komala-Yoga

Komala aus dem Sanskrit enthält Bedeutungen wie „geschmeidig, anmutig, sanft“. So ist Komala Yoga ein weicher Stil: stark intuitiv, gefühlsbetont und dabei von großer Intensität. Im Zentrum stehen die bewusste Atmung, ihre Visualisierung, die Bandhas, statische Asana-Abfolgen und dynamische Wellen- und Bogenbewegungen. Diese erlauben es, die Wirbelsäule effektiv zu erwärmen und in ihre Vollständigkeit bewusst zu spüren.

Folgende Lehrer und Studios bieten Komala-Yoga an:

Yin-Yoga

Im Yin Yoga werden die Asanas auf passive Weise (d.h. ohne Muskelaktivität) lange gehalten. Dadurch werden die tieferen Gewebsschichten, also Knochen-, Faszien-, bzw. Bindegewebe, sowie die Organe angesprochen. Gleichzeitig wird unsere Lebensenergie (Prana oder Chi) aktiviert und harmonisiert. Durch das lange Halten wird Yin Yoga zu einer intensiven Praxis, bei der sich emotionale und körperliche Verspannungen lösen können.

 

Folgende Lehrer bieten Yin-Yoga an:

An folgenden Orten:

Vinyasa-Yoga

Vinyasa Yoga, auch Power Yoga oder Vinyasa Flow genannt, bezieht sich auf das Prinzip, die Asanas in einem dynamischen Bewegungsfluss zu praktizieren. Der Unterschied zum traditionellen Ashtanga Yoga ist, dass der Lehrer die Abfolge der Asanas bestimmt und somit thematischen Schwerpunkten folgt. Dieser Yogastil entstand Anfang der 80er Jahre in den USA, Vorreiter waren Brian Kest und Baron Baptiste.

 

 

Folgende Lehrer bieten Vinyasa-Yoga an:

An folgenden Orten:

Iyengar-Yoga

Yoga nach BKS Iyengar betont die Entwicklung von Kraft, Standfestigkeit und vor allem klarer Körperausrichtung. Im Zentrum stehen die Yogahaltungen, durch die wir dank genauen Anweisungen mit unserer groben Körperstruktur (Knochen, Gelenke, Muskeln, etc.) in reflektierten Kontakt treten. Hinzu kommen die Atemtechniken, durch welche die Lebensenergie auf einer feinstofflichen Ebene  wahrgenommen und gelenkt wird. Beim Üben von Iyengar Yoga Iyengar Yoga kommen Hilfsmittel wie Gurte, Decken und Stühle zum Einsatz, die Iyengar selbst durch seine lebenslange, gezielte Auseinandersetzung mit der Yogapraxis entwickelt hat. Die Früchte seiner hingebungsvollen 70-jährigen Erforschung und Vermittlung des Yoga sind zum Teil in seinen Büchern dokumentiert, die zu den wegweisenden Standardwerken des Hatha Yoga zählen.

Folgende Lehrer und Studios bieten Iyengar-Yoga an:

 

Hot-Yoga

Im Hot Yoga werden bei erhöhter Raumtemperatur (bis zu 39°C) und hoher Luftfeuchtigkeit 26 klassische Yoga-Haltungen geübt. 60 Minuten im Stand folgt ein 30-minütiger Bodenteil. Die Wärme macht die Muskulatur geschmeidig, so können die Asanas intensiv ausgeführt werden. Kraft, Balance und Kondition werden gleichermaßen trainiert. Das Besondere: das Schwitzen begünstigt die Entgiftung des Körpers.

Folgende Lehrer haben bieten diese Ar von Yoga an:

Hormon-Yoga

Hormonyoga nach Dinah Rodrigues ist ein dynamischer Yogastil speziell für Frauen, der Körper- und Atemübungen mit tibetischen Energielenkungstechniken kombiniert. Das „verjüngende“ Programm konzentriert sich darauf, das Hormonsystem positiv zu beeinflussen. Besonders zu empfehlen ist Hormonyoga bei PMS, bei Problemen in den Wechseljahren, um Beschwerden vorzubeugen, bei verfrühter
Menopause oder unerfülltem Kinderwunsch.

Folgende Lehrer haben bieten Hormon-Yoga an:

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga ist ein dynamischer und kraftvoller Yogastil, der im 20. Jh. von T. Krishnamacharya wiederentdeckt und von Pattabhi Jois in den Westen gebracht wurde. Charakteristisch ist der fließende Wechsel zwischen den Asanas. Atem und Bewegung werden synchronisiert, ein ununterbrochener Bewegungsfluss entsteht. Ebenso typisch sind die Aktivierung von Energieverschlüssen und die sogenannte Ujjayi-Atmung während der Praxis. Es gibt feste Abfolgen der Asanas (Serien), die nacheinander erlernt werden. Traditionell wird im „Mysore-Stil“ unterrichtet. Hier praktiziert jeder Schüler im eigenen Atemrhythmus und Tempo. Dadurch kann der Lehrer jeden einzeln unterstützen, korrigieren und intensive Hilfestellungen geben. Der Schüler ist mit der Aufmerksamkeit ganz bei sich und kann somit einen meditativen Zustand erreichen.

Folgende Lehrer bieten diese Art Yoga an:

An folgenden Orten wird Ashtanga-Yoga gelehrt:

 

 

Acro-Yoga

AcroYoga setzt sich zusammen aus der Weisheit des Yoga, der Spielfreude der Akrobatik und der heilenden Kraft der Thai Massage. Es werden zweierlei Qualitäten unterschieden: das therapeutische Fliegen und das dynamisch-kraftvolle akrobatische Fliegen.

Acro-Yoga wird in Leipzig als regelmäßiger Kurs, in Workshops und als wöchentliche freie Jamsessesions angeboten.

 

Folgende Lehrer bieten Acro-Yoga an:

An folgenden Orten:

 

Kundalini-Yoga

Das Besondere am Kundalini Yoga ist die spezielle Kombination von Körperübungen mit Atem- und Entspannungstechniken nach der Tradition von Yogi Bhajan. Eine Yogastunde beginnt mit einer geistigen und körperlichen Einstimmungsphase. Danach folgt eine Übungsreihe, die inhaltliche Schwerpunkte setzt.

Im Kundalini Yoga wird oft mit speziellen Atemtechniken, Mudras (Handhaltungen) oder Mantras geübt. Im Anschluss der Übungen folgt eine tiefe Entspannung. Die Stunde endet mit einer Einladung zur inneren Einkehr (Meditation). Kundalini Yoga wird auch das Yoga des Bewusstseins genannt. Aus dem Kundalini Yoga stammt auch die meditative Heilkunst „Sat Nam Rasayan“.

 

 

Folgende Lehrer bieten Kundalini-Yoga an:

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Hatha Yoga

Die Geschichte des Yoga reicht zurück bis 2000 v. Chr. Hatha Yoga entwickelte sich vergleichsweise spät aus den anderen klassischen Yogawegen mit dem Ziel, Körper und Geist für die Meditation vorzubereiten. Es stellt die regelmäßige Ausübung von Asanas (Körperstellungen), Pranayamas (Atemtechniken) und Meditation in den Mittelpunkt. Im Fokus steht dabei, Atmung und Bewegung in Einklang zu bringen.

Der Begriff ‚Hatha‘ symbolisiert die gegensetzlichen Energien in uns und unserer Welt. Dabei steht „Ha“ für die Sonne, „Tha“ für den Mond. Das Wechselspiel aus Anspannen und Entspannen der Muskulatur verhilft dazu, in der Bewegung zur Meditation zu finden. Die regelmäßige Yogapraxis stärkt den Körper, erhöht die Flexibilität und mobilisiert die Selbst-Hatha Yoga heilungskräfte.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen positive Einflüsse auf verschiedene Organsysteme. Auf geistiger und emotionaler Ebene zeigen sich immer wieder Ausgeglichenheit und Klarheit. Nahezu alle im Folgenden vorgestellten Stile entstanden aus dem Hatha Yoga. Wie das Hatha Yoga lässt sich auch das Kundalini Yoga auf die Sutras des Patanjali zurückführen, unterscheidet sich aber konzeptionell in der Umsetzung der Übungsweise. Im Grunde ist jeder Yogastil für jedes Alter und jede Verfassung geeignet. Viele Yogalehrende verbinden verschiedene Yogastile, daraus ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte. Das betrifft auch den spirituellen Aspekt.

 

 

Folgende Lehrer bieten Hatha-Yoga an:

An folgenden Orten: